Pendik ist der Heimatbezirk von Sabiha Gökçen: Der Flughafen steht im Ortsteil Kurtköy, und bis zum Zentrum an der Küste sind es kaum 10 bis 15 Kilometer. Damit gehört diese Fahrt zu den kürzesten in unserem Programm — 15 bis 25 Minuten bei freier Strecke, 30 bis 45 in den Stoßzeiten. Ideal für Ziele an der Marina, an der Uferpromenade oder am Bahnhof mit seinen Zügen Richtung Ankara.






Der Wagen verlässt den Flughafenknoten, fährt durch Kurtköy nach Süden und erreicht über ein kurzes Stück D100 das Zentrum oder die Küste von Pendik. Keine Autobahnmaut, keine Bezirksgrenze — die gesamte Strecke bleibt innerhalb des Bezirks.
Zwischen etwa 8.00 und 9.30 Uhr sowie 17.30 und 19.30 Uhr füllen Schul- und Pendlerverkehr die örtlichen Straßen; außerhalb dieser engen Fenster sitzen Sie meist keine halbe Stunde im Auto.
Seine schönste Seite zeigt der Bezirk am Wasser: Rund um die Pendik Marina liegen Bootsstege, Cafés und Spazierwege, und der lange Uferpark gehört abends den Familien der Nachbarschaft. Landeinwärts bieten die Basarstraßen des Zentrums ein alltägliches, völlig untouristisches Istanbul. Wer hier absteigt, gehört meist zu einer von zwei Gruppen: geschäftlich oder für einen Kliniktermin in der Gegend — oder als Reisender, der sein Istanbul-Programm lieber von einer ruhigen Basis auf der asiatischen Seite aus beginnt.
Kurtköy oben am Flughafen hat sich derweil zu einer eigenen Übernachtungszone entwickelt: Dort sammeln sich die Flughafenhotels der Frühflieger, dazu der Einkaufs- und Freizeitkomplex Viaport.
Pendiks stille Stärke sind die Schienen: Die Marmaray-Vorortbahn verläuft an der Küste des Bezirks, und die Hochgeschwindigkeitszüge Richtung Ankara halten am Bahnhof Pendik. Wer vom Flugzeug auf die Bahn umsteigt, findet in diesem kurzen Transfer die bequemste Brücke zwischen Landebahn und Bahnsteig.
Bei einem Zugticket mit fester Abfahrtszeit sollten zwischen Landung und Abfahrt mindestens zwei Stunden liegen; Gepäckausgabe und der Weg durch den Bahnhof gehen in dieser Reserve bequem auf. Umgekehrt klappt es genauso reibungslos: Wer mit dem Zug aus Ankara eintrifft und ab Sabiha Gökçen fliegt, wird vor dem Bahnhof abgeholt und steht eine Viertelstunde später am Terminal.
Wer hier Quartier bezieht, hat die Nachbarbezirke bequem im Zugriff. Nach Westen zieht sich die Uferlinie ohne Unterbrechung durch Kartal weiter Richtung Maltepe und Bostancı, und weil die Marmaray-Bahn dieser Küste Station für Station folgt, kommen Tagesausflüge in die Stadt meist ohne weiteres Auto aus. Östlich schließt Tuzla an — bekannt für seine Werften und die Promenade am eigenen Jachthafen, per Wagen rund eine Viertelstunde entfernt.
Auch übers Wasser geht es weiter: Vom Anlegerbereich in Pendik setzen saisonale Schnellboote über das Marmarameer zur Südküste über, allen voran nach Yalova. Wer Bursa oder die Thermalorte im Programm hat, beginnt die Reise nach Süden am entspanntesten mit der kurzen Fahrt vom Flughafen zum Anleger.
Die ehrliche Antwort: Taxis und Stadtbusse gibt es, und über 10 bis 15 Kilometer sind sie machbar. Der gebuchte Wagen liefert etwas anderes — Gewissheit. Der Betrag steht vorher fest, das Fahrzeug richtet sich nach Ihrer Landezeit, und bei einer Ankunft um drei Uhr nachts entfällt jede Warteschlange.
Am deutlichsten zeigt sich das auf dem Rückweg: Wer vor Sonnenaufgang von einem Kurtköy-Hotel zum Terminal muss, schätzt einen garantierten Wagen zur garantierten Minute mehr als jede Taxisuche im Dunkeln.