Alanya ist die längste der klassischen Strecken ab dem Flughafen Antalya: rund 125 km ostwärts, je nach Verkehr 1¾ bis 2¼ Stunden auf der D400. Genau deshalb lohnt der vorgebuchte Wagen: ein Fahrer, ein Festpreis pro Fahrzeug, direkte Fahrt nach Mahmutlar, Oba, Kestel oder ins Zentrum, ohne Umsteigen und ohne Taxameter.






Der Transfer bleibt von der ersten bis zur letzten Minute auf der D400: vorbei an der Abfahrt Belek, durch die Ebene von Serik, quer durch den Landkreis Manavgat und dann am Meer entlang über İncekum und Avsallar, bis vorn die Burg von Alanya auftaucht. Realistisch sind 1¾ bis 2¼ Stunden reine Fahrzeit. An Sommersamstagen, wenn die gesamte Küste Bettenwechsel hat, rutscht man ans obere Ende; kürzere Baustellenabschnitte gehören auf der D400 in fast jeder Saison dazu. Ein kurzer Stopp für Toilette oder Getränk ist im Privatwagen jederzeit drin — einfach dem Fahrer Bescheid sagen.
Vor der Buchung noch ein ehrlicher Hinweis: Der Flughafen Gazipaşa-Alanya liegt nur rund 40 Minuten östlich von Alanya. Wer einen Gazipaşa-Flug findet, hat den kürzeren Weg. Die weitaus meisten Verbindungen — gerade aus Deutschland — landen aber in Antalya, und für diese längere Standardstrecke ist diese Seite gedacht.
Alanya ist eine gewachsene Stadt, kein reines Retortenresort. Auf dem Felsen über dem Hafen thront die seldschukische Burg, unten wacht der Rote Turm (Kızıl Kule) über die alte Mole, und westlich des Felsens beginnt der Kleopatra-Strand, dem die Stadt ihren Ruf verdankt. Die Urlauberviertel ziehen sich die Küste entlang: Oba und Kestel schließen östlich ans Zentrum an, Mahmutlar — beliebt bei Langzeitgästen und Apartmenturlaubern — folgt etwa zehn Minuten weiter. Direkt am Kleopatra-Strand liegt zudem die Tropfsteinhöhle Damlataş. Nennen Sie uns Ihren Ortsteil bei der Buchung; nach Mahmutlar ist das letzte Stück spürbar länger als zu einer Adresse im Zentrum.
Zwischen dem Busbahnhof Antalya und dem Busbahnhof Alanya pendeln laufend Überlandbusse, preislich fair — nur die Kette davor und danach kostet den Tag: erst Tram oder Taxi vom Flughafen zum Busbahnhof, dann die Busfahrt, am Ziel wieder ein Taxi vom Busbahnhof Alanya zur Unterkunft. Aus zwei Stunden Fahrt werden so leicht vier Stunden Reise. Sammeltransfers bedienen die Achse in der Hauptsaison ebenfalls, hängen nach der langen D400-Etappe aber noch die Hotelrunde durch Alanya an, bevor Sie an der Reihe sind. Ein Taxameter-Taxi über 125 km lässt den Endpreis bis zur Ankunft offen. Mit Kindern, Koffern oder später Landung ist der eine Festpreis-Wagen die Variante, die den ohnehin langen Tag kurz hält.
Alanya gilt als eine der wärmsten Ecken der türkischen Mittelmeerküste, und die Badesaison zieht sich hier spürbar länger als weiter westlich — im Oktober liegt oft noch Sommerwetter über der Bucht, und viele Hotels und die Apartmentviertel um Mahmutlar bleiben ganzjährig belebt. Für den Transfer bedeutet das zweierlei: Außerhalb des Hochsommers ist die D400 deutlich freier, die Fahrt endet dann meist nahe der unteren Grenze der Zeitspanne. Und wer als Überwinterer oder Langzeitgast mit viel Gepäck anreist, sollte die Kofferzahl bei der Buchung angeben — für vier Koffer plus Wintersachen ist ein größeres Fahrzeug die entspanntere Wahl.
Reservieren Sie Kindersitze unbedingt im Voraus — die Alanya-Etappe ist die längste Resortstrecke der Antalya-Küste, und über zwei Stunden gehört ein richtiger Sitz einfach dazu. Vermerken Sie Ihr Ankunftsterminal in Antalya und bleiben Sie nach der Landung per Handy erreichbar, falls der Fahrer den genauen Treffpunkt durchgibt. Für die Heimreise holen wir im Juli und August rund vier Stunden vor Europa-Abflügen in Alanya ab, außerhalb der Saison etwas später; ab Mahmutlar oder Kestel kommen ein paar Minuten Zubringer zur Schnellstraße hinzu.