Kein großes Resortgebiet liegt näher an der Landebahn von Antalya als Lara: Die Hotelreihe von Kundu und der Lara-Strand sind nur 15 bis 20 Minuten vom Terminal entfernt. Auch auf dem kurzen Stück ist der bestellte Wagen Gold wert — kein Anstehen, kein Taxameter, der Preis pro Fahrzeug stand schon Tage vorher fest.






Lara ist die stadteigene Ferienküste von Antalya. In der Kundu-Reihe östlich der Stadt stehen große Themenhotels — mehrere davon berühmten Bauwerken der Welt nachempfunden — an einem kilometerlangen, goldbraunen Sandstrand. Näher zur Stadt beginnen die Lara-Klippen, an deren Kante der Untere Düden-Wasserfall direkt ins Mittelmeer stürzt: einer der wenigen Wasserfälle überhaupt, die im Meer enden, und ein festes Ziel der Ausflugsboote. Wer in Lara wohnt, hat Resortkomfort und trotzdem Restaurants, Einkaufszentren und die Altstadt der Stadt in Reichweite — genau das macht die Lage aus.
Kürzer geht es ab dem Flughafen Antalya nicht. Der Wagen verlässt die Terminalschleife, nimmt die Zubringerstraße zur Küstenseite und erreicht die Hoteleinfahrten von Kundu nach etwa 15 bis 20 Minuten; Adressen Richtung Lara-Klippen und Güzeloba brauchen ein paar Minuten mehr. Eine echte Schnellstraßenetappe gibt es nicht, Berge schon gar nicht — höchstens an Sommerabenden bremsen ein paar Kreuzungen, und selbst dann bleibt die Fahrt fast immer unter einer halben Stunde. Es ist die eine Strecke, auf der das Gepäckband länger dauert als die Fahrt.
Auf wenigen Kilometern wirken die Alternativen verlockend, deshalb der nüchterne Vergleich. Taxis stehen am Flughafen reichlich, doch der Preis läuft über das Taxameter, und wer gerade gelandet ist, kann die Summe schlecht einordnen. Die Tram AntRay fährt vom Flughafen stadteinwärts — die Kundu-Hotelmeile bedient sie nicht, sie löst also ein anderes Problem. Sammelbusse ergeben für Lara selten Sinn: Das Warten auf die restlichen Fahrgäste dauert oft länger als die komplette Fahrt. Der vorgebuchte Wagen kostet einen vorher bekannten Betrag, der Fahrer steht mit Ihrem Namen in der Halle, und die Familie mit drei Kofferwagen umgeht jede Schlange. Auf einer Viertelstundenstrecke kauft man vor allem Planbarkeit.
Die Lage von Lara macht Ausflüge unkompliziert. Der Obere Düden-Wasserfall rauscht in einem grünen Stadtpark im Norden Antalyas, die Altstadt Kaleiçi mit Hafen und Hadrianstor ist eine kurze Taxifahrt entfernt und eignet sich perfekt für einen Abendbummel abseits des Buffets. Große Einkaufszentren liegen auf halbem Weg zwischen Kundu und Zentrum, und wer einen Regentag füllen muss, findet im Westen der Stadt eines der größten Aquarien der Region. Kundu selbst hat abends seine eigene kleine Promenade mit Restaurants hinter der Hotelreihe. Kurz: Von Lara aus lässt sich Antalya häppchenweise entdecken, ohne je lange im Auto zu sitzen.
Hinterlegen Sie auch beim kürzesten Transfer die Flugnummer, damit sich die Abholung nach der tatsächlichen Landung richtet. Bei einem Kundu-Hotel genügt der Hotelname; für Apartments in Güzeloba oder an den Klippen hilft die vollständige Adresse, damit der Fahrer am richtigen Eingang hält. Kindersitze werden auf Wunsch genauso selbstverständlich montiert wie auf den langen Strecken. Bei der Heimreise zahlt sich die Nähe aus: Eine Abholung zweieinhalb Stunden vor einem Europa-Flug ist normalerweise großzügig — der Puffer gilt den Schlangen am Check-in, nicht der Straße.