Kemer ist die Ausnahme unter den Antalya-Transfers: Es geht nicht auf die flache Ostautobahn, sondern westwärts durch die Stadt, an der Konyaaltı-Küste entlang und durch die Tunnel im Steilufer des Beydağları-Gebirges — links das Meer, rechts der Fels. Rund 55 km, 50 bis 70 Minuten, Festpreis pro Fahrzeug ab Buchung.






Anders als Belek oder Side liegt Kemer westlich von Antalya. Der Wagen quert deshalb zunächst die Stadt — hier entscheidet sich, ob die Fahrt 50 oder 70 Minuten dauert —, senkt sich dann zum Strand von Konyaaltı und folgt der Bergküstenstraße, auf der die D400 in mehreren Tunneln durch die Felswände geführt wird. Hinter Beldibi und Göynük ist Kemer erreicht. Die Küstenstraße selbst fließt fast immer; zäh wird höchstens die Stadtdurchquerung an Werktagabenden und Sommerwochenenden. Es ist die schönste Anreisestrecke der Region — der Meerblick liegt auf der linken Fahrzeugseite Richtung Kemer.
Kemer drängt sich auf einen schmalen Streifen zwischen Taurusgebirge und Meer. Das Zentrum gruppiert sich um den Yachthafen und die Fußgängerzone, beidseits davon die Strandpromenade. Die Feriendörfer liegen wie Perlen an derselben Straße: Beldibi und Göynük nördlich des Ortes, Çamyuva und Tekirova südlich — von Tekirova startet die Seilbahn auf den 2.365 Meter hohen Tahtalı. Fast überall reicht der Pinienwald bis an die Hotels, was Kemer grüner und abends spürbar frischer macht als die Resorts im Osten. Nennen Sie bei der Buchung Ihr Feriendorf: Bis Tekirova sind es ab Kemer-Zentrum noch etwa 15 Minuten.
Zwischen Antalya und Kemer verkehren dichte Minibuslinien, die für Tagesausflüge im Urlaub wirklich praktisch sind. Für die Anreise vom Flughafen sieht es anders aus: Die Tram vom Terminal fährt in die Stadt, von dort müssten Sie erst die Abfahrtsstellen der Busse erreichen und dann mit den Koffern im Gang die Küstenstraße abfahren — für Rucksackreisende machbar, für eine Familie nach dem Flug anstrengend. Sammeltransfers bedienen Kemer, Göynük und Beldibi, füllen sich aber erst am Terminal und leeren sich danach Hotel für Hotel. Das Flughafentaxi nimmt dieselben Tunnel mit laufendem Taxameter. Der Privattransfer streicht all diese Unbekannten zu einem vorher bekannten Preis.
Einmal angekommen, brauchen Sie in Kemer kaum noch einen Wagen: Entlang der einen Küstenstraße pendeln tagsüber laufend Minibusse zwischen Beldibi, Göynük, dem Zentrum, Çamyuva und Tekirova, sodass Marina, Markt und Nachbarstrände leicht erreichbar bleiben. Für Ausflüge liegen die Highlights dicht beieinander — die Ruinen der antiken Hafenstadt Phaselis in ihren drei Buchten bei Tekirova, die Tahtalı-Seilbahn hinauf über die Baumgrenze und der Göynük-Canyon in den Bergen hinter dem gleichnamigen Ort. Den Transfer brauchen Sie also wirklich nur zweimal: am Anreisetag und zum Rückflug. Genau deshalb lohnt es sich, beide Fahrten gleich zusammen zu buchen.
Geben Sie statt „Kemer" möglichst das konkrete Feriendorf an — Beldibi, Göynük, Zentrum, Çamyuva oder Tekirova —, dann stimmen Zeitschätzung und Fahrerbriefing. Tragen Sie Flugnummer und Ankunftsterminal in Antalya ein, damit unser Mitarbeiter auch bei Planänderung am richtigen Ausgang bereitsteht. Kindersitze für die Bergstrecke bestellen Sie am besten gleich mit. Am Abreisetag braucht die Stadtdurchquerung Puffer: Im Sommer empfehlen wir die Abfahrt in Kemer drei bis dreieinhalb Stunden vor einem Europa-Flug; der frühe Abend ist das langsamste Zeitfenster durch Antalya.